Stand: Juni 2026

Abstandsverstoß: was droht

Zu dichtes Auffahren wird nach Tempo und verbleibendem Abstand geahndet. Was droht und wo die Messung angreifbar ist.

Das Wichtigste in Kürze
  • Als Faustregel gilt der halbe Tacho als Abstand in Metern.
  • Je nach Geschwindigkeit und Abstand drohen Bußgeld, Punkte und in schweren Fällen ein Fahrverbot.
  • Abstandsverstöße werden häufig per Video oder von Brückenmesssystemen erfasst.
  • Abstandsmessungen sind formell anspruchsvoll und oft angreifbar. 
Wie der Abstand bemessen wird

Maßgeblich ist das Verhältnis von Abstand zu gefahrener Geschwindigkeit. Je schneller und je geringer der Abstand, desto härter die Folge, bis hin zu Punkten und Fahrverbot.

Bekannte Angriffspunkte
  • zu kurze Messstrecke
  • fehlerhafte Auswertung der Videobrücke
  • kurzzeitiges Unterschreiten, etwa nach einem Einscheren
  • Zuordnung und Beschilderung

Über die Akteneinsicht lassen sich Videomaterial und Auswertung prüfen.

Was Sie jetzt tun sollten
  1. 1

    Schnell Reagieren

    Die Frist beträgt zwei Wochen ab Zugang des Bescheids.

  2. 2

    Uns beauftragen

    Über die Akteneinsicht lässt sich die Messung prüfen.

  3. 3

    Prüfen lassen

    Bei Punkt oder Fahrverbot besonders sinnvoll.

Bescheid bekommen? Ob sich etwas machen lässt, hängt fast immer vom Einzelfall ab. Ein kurzer Check zeigt es für Ihre Situation.

Einspruch prüfen
Häufige Fragen

Als Faustregel der halbe Tacho in Metern, außerorts.

Bei deutlicher Unterschreitung und hohem Tempo.

Meist über eine Videobrücke über der Fahrbahn.

Oft ja, da diese Messungen formell anspruchsvoll sind.