Stand: Juni 2026

Führerscheinentzug: Ablauf und Wiedererteilung

Wann die Fahrerlaubnis entzogen wird, wie lange die Sperrfrist dauert und wie Sie sie zurückbekommen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Entzug droht bei acht Punkten, bei Straftaten oder hohem Alkohol.
  • Anders als ein Fahrverbot ist der Entzug nicht befristet.
  • Die Sperrfrist beträgt meist ab sechs Monaten.
  • Die Wiedererteilung ist oft mit einer MPU verbunden.
Fahrverbot oder Entzug

Ein Fahrverbot dauert ein bis drei Monate, danach bekommen Sie den Führerschein automatisch zurück. Beim Entzug erlischt die Fahrerlaubnis; sie muss neu beantragt werden.

Sperrfrist und Wiedererteilung

Mit dem Entzug wird eine Sperrfrist verhängt, vor deren Ablauf keine Neuerteilung möglich ist. Je nach Anlass verlangt die Behörde eine MPU, bevor die Fahrerlaubnis wieder erteilt wird.

Was Sie jetzt tun sollten
  1. 1

    Anlass klären lassen

    Prüfen, worauf der Entzug beruht. 

  2. 2

    Fristen im Blick behalten

    Sperrfrist und Antrag auf Wiedererteilung.

  3. 3

    Beraten lassen

    Eine drohende MPU lässt sich vorbereiten.

Bescheid bekommen? Ob sich etwas machen lässt, hängt fast immer vom Einzelfall ab. Ein kurzer Check zeigt es für Ihre Situation.

Einspruch prüfen
Häufige Fragen

Das Fahrverbot ist befristet, der Entzug beendet die Fahrerlaubnis.

In der Regel ab sechs Monaten, je nach Fall länger.

Bei hohem Alkohol, Drogen oder acht Punkten häufig ja.

Ja, sowohl im Verfahren als auch bei der Vorbereitung der Wiedererteilung.